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"Eine der blamabelsten Angelegenheiten ist es, dass das Wort Tierschutz überhaupt erschaffen werden musste." (Theodor Heuss)

 

Wir freuen uns sehr, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, unsere Streunerhilfe-Susi & Strolch-Seite durchzublättern.

Viel Spaß beim Stöbern, Patenschaften übernehmen, Hundebilder genießen - und vielleicht finden ja einige Hunde durch Euch ein warmes Körbchen für ihr Leben.

Bitte habt Verständnis, dass wir alle ehrenamtlich die Tierschutzarbeit leisten und somit nicht immer gleich ans Telefon gehen können oder Eure Mails nicht sofort beantwortet werden. Wir geben uns aber größte Mühe, immer zeitnah zu reagieren.

Euer Susi & Strolch-Team

Hier findet Ihr immer Hinweise zu unseren Neuigkeiten: 

 

8.09.2017: Körbchen gesucht!

Nein, diesmal sind nicht unsere Fellnasen gemeint. Wir suchen tatsächlich Körbchen !

Für unsere nächste Fahrt zu SOS in die Toskana Ende September benötigen wir dringend Hundekörbchen in verschiedenen Größen, die nun auch die feuchtere und kühlere Jahreszeit gut überleben. Ihr könnt Euch vorstellen, wie schnell an 8 Tierhäusern Mangel herrscht. Alles, was leicht zerbissen werden kann, hilft leider nicht so viel. Bitte habt hierfür Verständnis.
Wir würden uns über Eure Hilfe sehr freuen!
Hier der Link zu unseren Sammelstellen oder einfach PN oder Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Es gibt sie auch im Angebot bei Amazon. Sie können gerne direkt an unsere Vereinsadresse geliefert werden. :-)

https://www.amazon.de/Hundekorb-Kunststoff-125-cm-Sonderpreis/dp/B00BD4AQGU/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1504991632&sr=8-4&keywords=hund+k%C3%B6rbchen+kunststoff

 

 

30.08.2017: Lulu hat eine Spritztour nach München gemacht!

Als wir Lulu in München getroffen haben, ist es uns wieder richtig eingefahren - diese ganzen Strapazen mit den nicht heilenden Stümpfen, nun der Anpassung des Wagens und das Anfertigen der Gipsabdrücke. All das hätte Lulu erspart bleiben können, wäre sie nicht Opfer dieser irrwitzigen Mutprobe geworden, ihr die Vorderfüße abzuhacken!

Wir sind wirklich stolz auf Lulu, dass sie alles so brav mitmacht. Die lange Fahrt mit Amedeo von SOS nach München, die vielen Menschen und fremde Umgebung um sie, als der Wagen angepasst wurde, und dann noch die Gipsabdrücke für die Stümpfe. Für dies alles musste sie auch noch den Standort wechseln, da der Wagen woanders angepasst wurde. Dann ging es weiter zu einem weiteren Stützpunkt der Firma Streifeneder.

Alex aus unserem Team stand Punkt 7 Uhr morgens in Fürstenfeldbruck parat, um Lulu mit Leckerlis und Amedeo mit einer bayerischen Brez`n zu empfangen. Und natürlich auch um Sachspenden zu SOS mitzugeben (das so nebenbei).

 

Damit Ihr Euch ein bisschen besser vorstellen könnt, was an diesem Vormittag geschah, haben wir für Euch gefilmt. In ca. 14 Tagen geht's weiter, dann macht Lulu wieder ihre Reise hierher, damit die Stümpfe angepasst werden können. Wir werden berichten. :-)

                                              

WIR SIND AUCH EIN BISSERL STOLZ, DENN DIE KOSTEN FÜR DEN WAGEN VON LUDMILLA KONNTEN WIR DANK IHREN TREUEN PATEN UND UNSEREN SPENDERN KOMPLETT FINANZIEREN. DAFÜR MÖCHTE SICH LULU BEI EUCH GANZ HERZLICH BEDANKEN!

 

25.08.2017: Ihr wollt unseren Verein unterstützen und wisst nicht so recht wie?

Wir können Euch da einen Tipp geben. Habt Ihr Dinge daheim, die Ihr eigentlich nicht mehr braucht? Wir im Team haben da alle einiges gefunden ...

Unsere Micha kümmert sich jetzt nämlich darum, zugunsten von Susi&Strolch die Sachen bei ebay zu verkaufen. Wenn Ihr eine Mail mit Fotos und einer kurzen Beschreibung schickt, stellt sie es ein. Das Einzige, was Ihr machen müsstet, wäre, die Sachen entweder zu verschicken oder einen Termin zur Abholung auszumachen.

Meldet Euch bitte einfach bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank! Jeder Cent hilft!

 

19.08.2017: Baffino wartet in seiner Pflegestelle in München-Trudering auf Besuch!

UPDATE 28.08.2017: Baffino ist auf seinen Lebensplatz umgezogen! Alles Gute, kleiner Mann!

Ja, wir wissen es - Baffino (2,5 Jahre, ca. 35 cm, gechippt, geimpft, kastriert) erobert das Herz erst auf den zweiten Blick.

Er ist KEIN kuscheliger kleiner Welpe! Der Terrier in ihm ist nicht zu leugnen! Er hat Angst vor dem Fernseher und lauten Geräuschen!

ABER er kann so viel: Autofahren, alleine bleiben, schmusen, sich einkringeln, sodass er nur noch ein kleines Knäuel ist.

UND er ist der absolute CHARMEUR!!!

Mehr Infos zu Baffino findet Ihr unter: http://www.streunerhilfe-susi-strolch.de/index.php/10-rueden/788-baffino

Gerne Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

15.08.2017: Wir sind  betroffen von so viel Tierleid

Kaum haben wir Anfang August 14 Fellnasen nach Deutschland gebracht, erfahren wir täglich von neuen Hilferufen, die bei SOS eingehen. Die Tierhäuser platzen aus allen Nähten. Es ist Sommer, die Hitze schier unerträglich, Hunde verenden auf der Straße, Hilferufe von deutschen Touristen gehen täglich bei SOS ein, es wird immer wieder um Aufnahme gebeten.

  • Asta kam hochschwanger an und durfte am Haus 1 zwei Tage nach ihrer Ankunft ihre Babys bekommen.
  • 7 mutterlose Welpen wurden am Haus 2 aufgenommen.
  • Zwei Babys (Collies) sollten beim Züchter umgebracht werden, weils sie nicht voll "funktionsfähig" sind.
  • Emily wurde am Haupthaus aufgenommen.
  • Mama Elisabeth wurde mit ihren zwei Kindern aufgenommen, eines davon hat es nicht geschafft.

Und es hört nicht auf. Die 14 Plätze sind längst nachbesetzt. Da kommen uns unsere Vermittlungen nur wie ein Tropfen auf dem heißen Stein vor und manchmal fühlen wir uns so machtlos vor so viel Elend. All das  in Italien, dem beliebten Urlaubsland der Deutschen!

ICH BIN JEMAND ...

... NICHT ETWAS!

 

5.08.2017: So lebt es sich an einem Tierhaus - mein Tagebuch!

Endlich war es soweit, meine berufliche Auszeit konnte bei SOS Animali starten. Durch die regelmäßigen Besuche bei SOS, unsere Vermittlungen, den sozusagen ständigen Kontakt zu Helga schon in Deutschland durch unseren Verein Streunerhilfe Susi&Strolch e.V. sind die Tiere vor Ort, die Toskana und einige Menschen zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden.

Meinen Mann Alex und unseren ältesten Vierbeiner Miracollo ließ ich in München in unserem Maikäferhäuschen zurück. Alex würde mit Daniela weiter in Deutschland die Vereinsbelange regeln, und arbeiten musste er leider auch – während ich im Haus 1 meine kleine „Zweigstelle von Susi&Strolch“ vor Ort im Tierhaus eröffnete. Was übrigens bei den technischen Gegebenheiten nicht immer einfach war.

Der Ablauf an jedem der sieben Tierhäuser war vom Prinzip her gleich: Um 6:00 Uhr morgens aufstehen, ca. 6:30 Gassi gehen, zwischen 7:30 und 8 Uhr füttern (dazu später mehr), dann die Hundebetten und das Häuschen reinigen, Wäsche waschen, Bettchen draußen richten, die Kaka-Runde machen ... offiziell war um 9:30 PAUSA, hat mir Susanna beigebracht. Das war komisch für mich, von was sollte ich denn Pause machen, dachte ich mir anfangs, so lebte ich doch einfach mit den Tieren zusammen wie zuhause auch. Später habe ich verstanden, was sie meint. Montagmittag kam der Tierarzt ans Haus, Mittwoch kam das Obst und Gemüse, Freitag das Fleisch – der Rasen musste gemäht werden, das Holz für abends zum Einheizen geholt, Medikamentenausgabe etc. Irgendwie war immer was zu tun und ab 16:30 kam der Abendablauf: spazierengehen, füttern, das Futter für den nächsten Tag kochen (anfangs musste ich abends noch einheizen) und meine Kinder ins Bett bringen. Und auch ich war um 22:00 Uhr todmüde.

Am leichtesten machten es mir die Tiere. Sie ließen mich gewähren und übten sich im „Beobachten“, dann kam die Testphase und – ja dann gehören wir zusammen. Dass die dreibeinige Aura und der blinde kleine Fufu erst nach 14 Tagen mit mir in den Freilauf kamen, habe ich ihnen nie übel genommen, mussten sie mich doch erst mal abchecken – und vielleicht fanden sie diese mit Spieltieren und Leckerlis bewaffnete Deutsche auch etwas seltsam. Dann kamen Schritt für Schritt meine Neuzugänge. Der alte Opa Nonnino, Bobby, der Cocker-Mix, Evita, die kleine Prinzessin, Baffino, der König der Strasse, Nebbio mit einer schweren Herzerkrankung (der den Spitznamen Hustefix von mir bekam), Pana und Pola, die zwei unzertrennlichen Schwestern, Maxi, ein kleiner Mann mit nur einem sehenden Auge und dem schiefen Mäulchen, Tina, die mein Rudel ganz schön durcheinander brachte, und schließlich Vittoria, die uns Menschen mit Vorsicht betrachtet.

Über Helga wusste ich von den meisten Hunden die Geschichte im Hintergrund und abends, wenn ich meine „Kinder“ ins Bett gebracht hatte, kam diese Wut hoch.

Auf die Menschen!

  •           Wie konnte man so einen alten Opa wie Nonnino einfach aus dem Zuhause „schmeißen“?
  •           Was muss Baffino erlebt haben, dessen Halsband so eingewachsen war, dass tiefe Wunden am Hals zu sehen sind, wo kein Fell mehr wächst?
  •          Warum wollte man den lebenslustigen, superlieben Bobby nicht mehr haben, nur weil er eine Ohrenentzündung hatte und ein Junghund geworden ist?
  •           Hat niemand die Tumore der beiden Schwestern bemerkt, die so offensichtlich sind?
  •           Kann man einen kleinen Hund wie Maxi wirklich so getreten haben, dass sein Mäulchen dadurch schief ist?

Diese Gedanken machten mich fertig. Aber was ich lernen musste, war Geduld, den Tieren und auch mir Zeit geben, um anzukommen, Vertrauen zu fassen und einfach da sein zu dürfen und geliebt zu werden. Da muss kein Hundetrainer her in der Anfangszeit, kein Leinentraining oder Ähnliches - sondern Liebe, Zuneigung und auch oft die medizinische Behandlung, um den Hund erst mal wieder gesundheitlich fit zu machen.

Oh ja, da hatten es die Tierärzte hier sicher nicht leicht mit mir, was dies anging. Hatte ich die Hunde doch emotional, wie meine eigenen, ins Herz geschlossen und ich wollte nur das Beste für sie. Also auch die beste Behandlung und die wollte ich auch noch verstehen und diskutieren. Da prallten manchmal doch Welten aufeinander. Zugegeben, manches ging mir hier zu langsam, da musste ich mir immer wieder die Anzahl der vielen Tiere an allen Tierhäusern vor Augen halten.

Im Mai war Hochbetrieb, was Besuche anging – auch kamen Interessenten und Paten, die gerade in der Nähe Urlaub machten, weil sie wussten, dass ich vor Ort war. Und zugegeben, das waren sehr schöne Momente für mich – Susi&Strolch und SOS in einem zu haben.

Im Juni besuchte mich Daniela Seitz, unser 2. Vorstand am Tierhaus und dann gingen die Diskussionen los – welche Tiere sollten eine Familie finden, welchen ging es hier so gut, dass sie hier bei SOS ihr Zuhause gefunden haben. Es ist ein Luxus als Verein, diese Gespräche zu führen und nicht das Gefühl haben zu müssen, ALLE müssen raus und sich so hilflos zu fühlen. Dennoch, als ich per Mail in dieser Zeit von lieben Adoptanten immer wieder Bilder von unseren vermittelten Tieren bekommen habe – im Urlaub, auf der Couch, beim Spaziergang, und die Bilder im Kopf hatte wie wir sie hier kennengelernt habe, da wünschte ich schon einigen, dass auch sie dies erleben dürfen.

Was für die Tiere und auch für mich selbst eine der größten Herausforderungen war, ist die doch ständige Rudelveränderung am Haus – zum einen heißt dies, neue Hunde haben eine Chance, zum anderen ist es aber auch anstrengend für die Hunde, die schon lange da sind und jedes mal ihren Platz im Rudel neu sortieren müssen. Ich kann nicht sagen, ob ich mir mehr Sorgen um das bestehende Rudel (insbesondere einzelne Hunde wie Dante, Carla und Paula) gemacht habe, die wieder einen Wechsel mitmachen mussten – oder um die neuen Hunde, wie sie sich einfinden. Sorgen, ja die habe ich mir viel, wahrscheinlich zu viel gemacht. Vielleicht bin ich deswegen auch nur halbwegs geeignet, langfristig an einem Tierhaus zu leben. Sorgen um die Kranken, Sorgen um die Neuankömmlinge, Sorgen, dass einer zu kurz kommt. Oft habe ich mich gefragt, wo die Zeit geblieben ist an einem Tag, hatte ich mir doch so viel vorgenommen.

Im Juli stieß mein Mann Alex zu mir. Da wurde vieles leichter, ich konnte mit zwei, drei Hunden Gassigänge zur Quelle machen, ohne das der Rest flehend und bellend am Zaun stand und auch mitgenommen werden wollte, die alltäglichen Dinge waren schneller erledigt und es blieb mehr Zeit, sich mit den Hunden (inzwischen war es sehr heiß hier in der Toskana) am Hundepool zu vergnügen, zu schmusen und auch Schönheitspflege wie Baden und Scheren zu machen. Für manche Dinge braucht es einfach vier Hände. Auch haben wir bemerkt, dass manche Hunde zu mir einen besseren Zugang hatten, andere zu Alex – sie konnten sich also aussuchen, bei wem sie sich die Streicheleinheiten abholten!

Die letzte Juliwoche sind wir „umgezogen“, nur einen Hügel weiter in eine eingezäunte Ferienwohnungsanlage mit unserer Rasselbande. Leider ist Miracollo, unser Ältester über die Regenbogenbrücke gegangen. Die zwei unzertrennlichen Schwestern, von uns Marie und Betty getauft, dürfen nun mit uns nach Hause fahren. Nicole und Cecil bellen unserer Lena und Alice über den Berg zu. Aura hat mir mit traurigen Augen hinterhergeschaut, die ich nie vergessen werde ...

Noch wenige Tage, dann sind wir wieder zuhause. Ein kleiner Trost ist, dass wir diesmal 14 Hunde mit nach Deutschland nehmen dürfen, um sie an Pflegestellen und ihre Familien zu übergeben. Einen kleinen Beitrag für SOS werden wir also auch weiterhin leisten – unermüdlich und jetzt mit noch mehr Energie und Motivation.

Für Susi&Strolch, Diana Zambelli, 1. Vorstand

 

24.07.2017: Unsere nächste Fahrt zu SOS Animali steht vor der Türe!

Und wisst Ihr was? Wir freuen uns unglaublich, diesmal wieder so richtig viele Pflegis mitnehmen zu dürfen. Zugegeben, langsam hatten wir Sorge, denn immer wieder mal ist der zweite, dritte oder sechste Pflegi dann doch "hängengeblieben". Insgeheim sind wir ja glücklich, wenn weitere vierbeinige Italiener in unser Team kommen, andererseits  fehlen dann die "Sprungbretter" in Deutschland, die in jedem Verein enorm wichtig sind. Wr haben dafür großes Verständnis, denn gerade wenn ein Ersthund oder auch kleinere Kinder da sind, soll ja alles zusammenpassen! Gerne sind auch mehrere Besuche in der Pflegestelle möglich, wenn die Adoption ernsthaft ins Auge gefasst wird.

Besonders freut uns, dass sich auch Adoptanten von uns inzwischen als Pflegestellen anbieten, so wie Rafaela mit Familie, Sandra und auch Verena, die zu unserem Team gestoßen ist. Vielleicht motiviert das ja auch andere - hoffen darf man ja ...

Wenn Ihr nähere Infos möchtet, was es heißt, Pflegestelle zu sein, schickt entweder Diana oder Daniela

eine Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

15.07.2017: Unsere Schlüsselanhänger sind (versand)fertig!

Dank unseren Teammitgliedern Rita und Stefan haben wir nun unsere eigenen Schlüsselanhänger und sind mächtig stolz darauf!

In unserem klassischen Orange-Blau sind sie natürlich zu haben, aber es gibt inzwischen die unterschiedlichsten Farbkombinationen, damit auch jeder Geschmack abgedeckt werden kann.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Gefallen an ihnen findet. Gegen eine Spende von 8 Euro (inkl. Porto, wir versenden sie an Euch!) sind sie nun zu erstehen. Und ein bisserl Werbung für uns macht Ihr da auch gleich mit, damit möglichst viele Fellnasen ein Zuhause finden können.

Wir freuen uns auf Eure Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gerne könnt Ihr auch per PayPal bezahlen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Und wenn Ihr Euch fragt, wofür Eure Spende ist: Oh, uns fällt da so viel ein - unsere Fahrtkosten, um die Fellnasen überhaupt in der Toskana abholen zu können, anfallende Tierarztkosten für unsere Pflegehunde, die Unterstützung von Kastrationskosten bei SOS Animali vor Ort, Pensionskosten, wenn es gar nicht anders geht und wir alle gerade "voll" sind und, und, und ...

 DANKE FÜR EURE HILFE!

 

 

1.07.2017: Unser Miracollo ist jetzt im Leckerliland!

Diejenigen, die unseren Verein und seine Gründung von Anfang an mitverfolgt haben, kennen unser Maskottchen Miracollo, den römischen Straßenhund. Den anderen erzähle ich hier gerne seine Geschichte, na eigentlich unsere Geschichte.

Als wir - Daniela, Alex und ich - Anfang Mai 2015 das erste Mal bei SOS-Animali besuchten, waren wir sehr neugierig. So hatten wir nach einem Telefonat mit Helga Wallrath kurzerhand entschlossen, einen Trip in die Toskana zu machen, um uns die Tierhäuser anzusehen und ggf. in die Vermittlung einzusteigen.

Am Haupthaus Cupilloni wurden wir lautstark begrüßt. Viele Fellnasen und Samtpfoten wollten uns kennenlernen. Mittig links hinten ist ein Freilauf, etwas abseits, da würde das Pärchen Rebecca und Miracollo leben, hieß es - beide unvermittelbar! Dennoch beobachteten wir Miracollo, wie er den Weg von seinem Freilauf zum Hauptweg immer wieder hin- und herging - als wollte er zu uns kommen, aber dann doch zögerte. Er schwankte etwas und wir erfuhren, dass er eine chronische Ohrenentzündung habe, hohe Leishmaniosewerte und auf den Straßen von Rom gefunden wurde.

Nach vier Tagen fuhren wir wieder nach Hause. Aber Miracollo ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Wieder in München angekommen sagte mein Mann zu mir: "Und, wann holen wir ihn?" 14 Tage später durfte er bei uns einziehen. Prognose: "Länger als ein paar Monate werdet ihr ihn eh nicht haben." Pustekuchen! Unser Miracollo wurde unser Vereinsmaskottchen und hat uns dreien im Bürokratiekram der Vereinsgründung Mut gemacht, nicht aufzugeben, denn auch andere wollen entdeckt werden - so wie er. Zwei Jahre durfte er bei uns sein, hat Susi&Strolch begleitet, hat mit uns seine Heimat besucht und immer wiederkehrende gesundheitliche Höhen und Tiefen gemeistert - unser Kämpfer! Er hat die letzten Monate immer wieder seine ganzen Kräfte zusammengenommen, auch wenn er langsam erblindete, nichts mehr hörte und sein Rücken immer runder wurde, sodass er ab und an hinpurzelte, dann immer öfter. Aber ein Römer gibt nicht auf! Wir auch nicht! Nachts haben wir ihn mehrmals in den Garten gebracht, mit der Hand gefüttert, ihm liebevolle Plätze bereitet, das Erdgeschoß mit Teppichen ausgelegt, damit er nicht ausrutscht - über Monate.

Vor 14 Tagen hat uns Miro langsam, aber stetig gezeigt, dass er nicht mehr kann ... Seine Augen schauten immer mehr ins Leere. Wir hatten das Glück, bisher nie die Entscheidung über Leben und Tod treffen zu müssen. Unsere Tina ging doch auf meinen Armen über die Regenbogenbrücke und Spotty (auch von SOS) mit uns abends im Bett.

Unsere liebe Tierärztin Barbara Speckbacher hat es ausgesprochen: "Der Miracollo hat genug gekämpft, und ihr auch - alle sind am Ende ihrer Kräfte." So haben wir ihn ziehen lassen, sind unendlich traurig, aber  in der Gewissheit, dass Miro uns und Susi&Strolch weiterhin beobachtet - vom Leckerlihimmel aus!

                                                                  

 

10.06.2017: Unfassbar! Kein Wunder, dass Auslandstierschutz immer kritischer beäugt wird!

Unsere Teamkollegin Sabine hat diesen Post im Netz gefunden und wir sind wirklich entsetzt! Genau solche "Scheinvereine" verhindern seriöse Tierschutzarbeit und verunsichern Adoptanten. Es gibt sogar eine Homepage, auf der man erst auf den zweiten Blick sieht, dass die Satzung nie verabschiedet wurde und viele Anforderungen nicht erfüllt werden. Aber weiß dies der ahnungslose Interessent, der auch noch denkt, dass der Hund aus der russischen Tötung stirbt, wenn er nicht von IHM gerettet wird?!

Aber ja, laut der Anzeige klären ja kompetente Minijobler auf, die Spende vorab nicht zu vergessen ...

Danke, dass ihr Auslandstierschutz durch den Dreck zieht und somit seriösen Vereinen die Arbeit schwer macht und Fellnasen die Chance auf ein neues Leben nehmt!

(Die Anzeige bei E-Bay wurde bereits an das zuständige Veterinäramt weitergeleitet.)

 

28.05.2017: Francesco alias DUMBO wartet auf Besuch!

UPDATE JULI: Unser Dumbo hat ein tolles eigenes Zuhause gefunden - alles Gute!

Unser Pflegi Francesco mit dem heimlichen Spitznamen Dumbo wartet ganz arg auf Euren Besuch! Die Pflegefamilie ist ganz begeistert von ihm. Vierzehn Tage ist er nun schon in Deutschland und bereit, Besuch zu empfangen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch er bald ein Zuhause finden würde. Mehr Infos zu Dumbo findet ihr unter:

http://www.streunerhilfe-susi-strolch.de/index.php/13-huendinnen/776-francesco

 

15.05.2017: Endlich wieder vor Ort!

Jetzt war es ein bisschen ruhig um uns, deswegen bekommt Ihr heute ein ausführliches Update! Bei unserer letzten Vermittlungsfahrt sind 7 Glücksfellchen am 14.05.2017 gut in Deutschland angekommen. Unser Pflegi Francesco ist erst mal in unserer Pflegestelle in Grabenstätt angekommen.

Während unserer regelmäßigen Besuche vor Ort geben wir uns Mühe, die Hunde, die wir vermitteln, selbst kennenzulernen, um sie auch so gut wie möglich beschreiben zu können. Unsere Fahrten sind dennoch kurz und wir sind auch damit beschäftigt, die zahlreichen Spenden zu übergeben, zu fotografieren und zu filmen. Deswegen haben wir auch wie letztes Jahr die Chance wahrgenommen und sind wieder etwas länger vor Ort, wo wir für einige Wochen das Haus 1 mit all seinen Fellnasen in unserer Obhut haben. So lernen wir auch die "andere" Seite kennen, die unseren größten Respekt verdient. Neben den alltäglichen Arbeiten, wie Kochen, Putzen und Waschen, dürfen wir Neuankömmlinge bei uns begrüßen. Es zerreißt uns das Herz, erleben zu müssen, in welchem schlechten Zustand sie oft ankommen. Und wir sind glücklich, wenn wir sehen, wie sie langsam aufblühen.

Und ja, wir merken auch deutlich, wie schwer es ist, 25 Hunden individuell gerecht zu werden. Cecil traut sich zwar jetzt ins Haus, muss aber noch an die Leine gewöhnt werden. Nonnino hat sich die ersten Tage nicht aus dem Haus getraut und wollte unbedingt in der Dusche schlafen. Aura, das dreibeinige Maremmenmädchen, fand uns zuerst ziemlich komisch, freut sich aber immer mehr über jede Zuwendung. Bobby kam mit einer Ohrenentzündung an, die aber inzwischen verheilt ist und er wäre startklar für eine neue Familie.

Die immer neue Rudelzusammenführung strengt den einen mehr, den anderen weniger an. Besonders traurig machen uns die Hunde, die schon letztes Jahr im Juli bei unserer Urlaubsvertretung hier waren und immer noch nicht entdeckt worden sind. So wie der dreibeinige Dante und die junge, aber blinde Nicole.

Auch den anderen fünf Tierhäusern statten wir regelmäßig einen Besuch ab. Das Haus 2 ist unser Nachbarhaus, in dem auch  viele Hunde sind, die wir auf der Vermittlungs- und Patenseite haben. Der Tierhauspfleger dort ist uns auch eine große Stütze - wenn das Gas ausgeht, der Rasenmäher nicht mehr funktioniert oder wir vor Rätseln stehen, die uns das alltägliche Leben nicht immer abverlangt (ist diese Schlange im Garten giftig??). Hierfür ganz herzlichen Dank!

Jetzt müssen wir aber weiter.  Gassigehen ist angesagt und dann wird gefüttert ... Wir melden uns wieder!

 

                            

                        

8.05.2017: FIORI BRAUCHT EURE Unterstützung!

Update Fiori, 17.05.2017: Fiori wird von seiner Pflegestelle übernommen. Der kleine Kerl hat einen Herzfehler und muss schon jetzt Herzmedikamente nehmen. Auch seine Kondition ist beeinträchtigt. Da haben sich Peggy und ihre Familie entschlossen, ihm ein Zuhause zu schenken, da seine Vermittlungschancen sicher auch nicht sehr groß gewesen wären. Wieder eine Fellnase, die in unserem Team bleiben darf!

SIND TIERARZTKOSTEN FÜR KNAPP 500 Euro angelaufen, der Kardiologentermin steht noch aus.

BITTE helft uns, dies zu stemmen! Jede kleine Spende zählt!

Spendenkonto: Streunerhilfe Susi & Strolch; VR Bank Gilching; BIC: GENODEF1GIL; IBAN: DE3170169382 0000 30 80 80

oder

PayPal: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

26.04.2017: Unser Pfegi Fiori sucht noch ein Zuhause!

Hallo ihr Lieben, ich bin's, der Fiori! Seit ca. vier Wochen bin ich in meiner Pflegestelle in Bonn. Meine Pflegemama hat mich bei SOS selbst kennengelernt und mich gerade deswegen ausgewählt, weil ich so scheu war und ich mich nicht einmal habe anfassen lassen. Inzwischen ist das ganz anders. Ich komme mit meiner Pflegemama, jetzt auch dem Pflegepapa und meinen vierbeinigen Menschen-Geschwistern super zurecht. Ja, ich mag sie richtig gerne! Sie haben mir einfach die Zeit gegeben, die ich gebraucht habe. Meine zwei Hundegeschwister sind eh super. :-)

Inzwischen darf ich sogar mit in den Pferdestall, höre bei meiner Pflegemama schon auf meinem Namen und darf in sicheren Gegenden auch ohne Schleppleine laufen. Ich bin vielleicht nicht der Sonnenschein-Welpe, der euch schwanzwedelnd entgegenspringt, aber wenn ich Euch erst mal kenne und bei Euch lebe, mache ich das, da könnt Ihr Euch drauf verlassen.

Leider haben mich bisher zwei Besucher versetzt und der dritte hat sich nicht mehr gemeldet. Das macht mich wirklich traurig, denn ich habe mein Bestes gegeben, um zu gefallen. Aber vielleicht klappt's ja diesmal. Man munkelt, dass in meiner Ahnengalerie ein holländischer Schäferhund mitgemischt hat.

Meldet Euch doch bitte, ich würde mich sooooo freuen! Euer Fiori!

Link zu meiner Vermittlungsseite: http://www.streunerhilfe-susi-strolch.de/index.php/12-welpen/763-fiori.

 

 

 

 

15.04.2017: Liebe Ostergrüße!

 

 

 

10.04.2017: Mein erster Besuch bei SOS Animali

Schon lange habe ich mir gewünscht, einmal zu SOS Animali fahren zu können und jetzt war es endlich soweit. Seit ca. einem Jahr betreue ich im Verein mit Steffi unsere lieben Paten und freute mich unglaublich die Tiere nun persönlich kennen zu lernen. Am Donnerstagabend ging es dann endlich los. Der Bus war voll mit Spenden, Patenpäckchen und guten Wünschen für unsere Hundeseelen in Italien. Und nach langer Fahrt und aufregenden Pisten kamen wir in der Nacht an. Am nächsten Morgen sollte unsere Arbeit beginnen. Ich war schon sehr aufgeregt und konnte kaum schlafen. Auch der schlimme Regen konnte meine Vorfreude nicht trüben. Am nächsten Morgen fuhren wir zum großen Haupthaus Coupillioni, um unsere Spenden auszuladen. Hier wurden wir gleich sehr herzlich von Helga Wallrath begrüßt. Man merkte sofort die gute Organisation, denn die Spenden wurden nach Bedarf an jedes Tierhaus aufgeteilt. Da wurde mir das erste Mal bewusst, was für eine Logistik hinter SOS Animali stecken muss. Nach dem Spendenausladen ging es eine ziemlich krasse Straße entlang zu Helga und Helmuts Tierhaus. Zugegeben, ich war ganz schön aufgeregt!  Ich wusste, hier lebt die gute, alte Frida, deren Paten ich betreue und auch selbst schon ins Herz geschlossen habe, der hübsche Lapo mit Papa und natürlich wahre Schicksale wie die kleine Hündin Bionda, Paula „Pudding“ und Ludmilla, die es nach wie vor nicht ausgestanden hat.

Wir wurden lauthals von den vielen Hunden begrüßt und ich musste erst mal alles auf mich wirken lassen. Schnell fanden die Hunde ihre Ruhe wieder und nachdem Diana und Steffi uns erreichten, gab es diesen besonders schönen und innigen Moment. Da saßen wir inmitten der Lieben, jeder mit einem Hund im Arm und alles war so ruhig und entspannt. Die Hunde lagen auf ihren Betten und Sofas, wir hörten den Regen auf das Dach des Wintergartens prasseln und fühlten uns angekommen. Innig mit „unseren“ Hunden, die zumindest ich doch bisher nur von Bildern und Erzählungen kannte.  Carlo beobachtete uns mit Maremmen-Manier ganz genau! Aber nun hatten wir ja auch einen Auftrag und waren nicht nur zum Hundeschmusen hier. Der Zeitplan war eng. Aber unser erstes Päckchen, was wir zusammen mit dem Hund ausgepackt haben, werde ich nie vergessen. Es war für die Collihündin Lizzy von unserer 2. Vorständin Daniela mit sehr viel Liebe gepackt! Die Arbeit hat begonnen, es wurden einige Pakete ausgepackt, Fotos und Videos für die Paten gemacht, aber auch von Hunden, die noch auf ein eigenes Zuhause hoffen dürfen. Im Anschluss zeigte mir Steffi dann noch zwei extra Häuser für die vielen lebenden Katzen dort. Wie ein großer Wintergarten mit vielen, vielen Decken, Teppichen, Höhlen und Katzenbäumen. Inmitten des Raumen ein prasselnder Kaminofen. Ein wahres Paradies für die Katzen. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist die unglaubliche Sauberkeit und Hygiene ÜBERALL. Das Gefühl, mir in den Tierhäusern die Schuhe ausziehen zu wollen, begleitete mich während meines ganzen Besuchs bei SOS Animali.

  

Leider konnten wir in der kurzen Zeit nicht alle Tierhäuser abgrasen, prasselnder Regen und nur zwei Tage Aufenthalt waren einfach zu wenig. So haben wir uns zu "weniger ist oft mehr" entschieden! Für mich ein Grund wiederzukommen - und mein Mann wird sicher Verständnis haben, dass er dann nochmal auf unsere zwei Kinder, unsere zwei Hunde und mein Pony aufpassen muss. Es gibt eben einfach Dinge - die MÜSSEN sein!

Und eines ist bei der nächsten Fahrt klar. Der scheue Hundewelpe Fiori, der sich von niemandem berühren lässt, wird mein Pflegehund. Aber bei dieser Fahrt durfte ich erst mal Pflegemama für Carol werden.

Eure Peggy

 

30.03.2017: Unsere letzte Fahrt zu SOS war eine Nacht- und Nebelaktion

Da wir uns sehr gefreut haben, dass durch Euch wieder 4 Lebensplätze und 4 Pflegestellen möglich waren, sind wir in diesem Monat noch einmal relativ kurzfristig zu SOS losgedüst. Im Weiteren haben uns Elke (bei Bad Tölz), Sabine (aus München) und Ilona (vom Bodensee) unglaublich viele Sach- und Futterspenden gebracht, die sie für SOS Animali gesammelt haben. So sind Alex und Stefan aus unserem Team zu einem echten Kurztrip nach Italien aufgebrochen. Tierliebende Menschen verstehen es sicher, dass auch das mal gehen muss: 900 km einfach ohne Übernachtung/Pause für unsere SCHÄTZE - kein Problem. :-)

Da beim Ausladen wenig Luft war, in Ruhe zu fotografieren, freuen wir uns  sehr, dennoch ein "Beweisfoto" von SOS bekommen zu haben. Alles ist gut angekommen, wird gerade verteilt und unter die 7 Tierhäuser aufgeteilt. Diesmal war für alle Tiere was dabei: Hunde- und Katzenfutter, Nagerleckerlis, Näpfe, Kaustangen, Vitamine für alte Hunde, Welpenbrei, Muschelkalk, diverse Körbchen, Decken ... VIELEN DANK AN DIE FLEISSIGEN SAMMLERINNEN!

Helga hatte mit ihren Fellnasen sichtlich Spaß beim Auspacken, seht selbst:

 

20.03.2017: Lumilla hat ihre OP gut überstanden

UPDATE:08.04.2017 Ludmillas OP Wunde verheilt, zwischendrin gab es mal einen Rückschritt, aber nun ist sie wieder auf dem aufsteigenden Ast. Die Verbände findet Lumilla manchmal doof und versucht sie wegzubeissen, die Tierhaushelferin Anca ist hier unglaublich Geduldig mit ihr und sie erhält Trost von ihren vielen Fellnasen-Freunden vor ORT!

UPDATE: 27.03.2017 Ludmilla musste zur Nachuntersuchung wieder ins Krankenhaus und der Doktor war sehr zufrieden, wie schön die Wunde langsam verheilt. Ludmilla wird täglich mehrmals verbunden, das ist mühselig und viel selbstklebendes Verbandsmaterial wird hierfür gebraucht. Wir haben bei unserer letzten Fahrt Anfang April einige Verbände dank Eurer Spenden und Patenschaften mitbringen können. Vielen Dank von Ludmilla hierfür!

Wir sind immer wieder begeistert, wie viele liebevolle Paten, Fans, Einmalspender an Ludmillas Schicksal weiterhin teilhaben und sie unterstützen. Vielen Dank dafür!

Ludmilla ist letzte Woche operiert worden. Der Knochen, der nicht heilen will, muss verkürzt und Haut drüber gezogen werden. Ziel ist es, endlich nach dem Heilungsprozess die richtigen Prothesen für die beiden Vorderbeine anpassen zu können. Es ist zwar alles zunächst mal gut gegangen, aber sie ist einfach noch etwas erschöpft und hat Schmerzen. Natürlich hat sie ein Schmerzmittel in höherer Dosis bekommen, das für drei Tage reicht, aber trotzdem es ist ja keine einfache Sache, einen Knochen durchsägt zu bekommen! Diese Woche finden die Nachuntersuchungen statt. Wir halten Euch auf dem Laufenden ...

Zum Glück hat Ludmilla tolle Hundefreunde, die sie treu unterstützen und ihr zur Seite stehen: 

 

12.03.2017: Heute waren wir im Waldhaus bei Laufen und haben Franzi von SOS besucht!

Mary vom Waldhaus ist uns eine treue Freundin und Beraterin geworden. Sie hat vor längerer Zeit selbst drei Monate bei SOS Animali verbracht und vor Ort aktiv mitgeholfen. Mary und Antje bilden den Vorstand des Vereines "Müde Pfoten", einer Oase für gehandicapte Hunde, die bei Mary im Waldhaus leben. Der Alltag ist oft nicht einfach. Da zwei Hündinnen gelähmt sind und alleine nicht laufen können, ist ständige Betreuung notwendig. Cometa liegt am liebsten in der Küche und beobachtet das Geschehen, Lukrezias Augen werden langsam trübe. Viele Sorgen, viele Kosten und unglaublich viel Kraft kostet dies tagtäglich. Dennoch ist die Stimmung im Waldhaus großartig, Marys Augen lachen immer noch und die Liebe zu den "Tieren mit Geschichte" ist an jeder Ecke spürbar.

Wir bewundern dieses tolle Projekt und haben einen schönen Nachmittag hier verbracht. http://www.muede-pfoten.de/

Auch die liebevoll geführte Hundepension können wir wärmstens empfehlen: http://www.hunde-im-waldhaus.de/

 

 

5.03.2017: Unsere Pflegis möchten sich bei Euch vorstellen!

Natürlich haben wir von unserer Fahrt Ende Februar auch Pflegehunde mitgebracht und hoffen, ihnen hierdurch ein "Sprungbrett" in ihre Familien zu ermöglichen. Wir haben uns diesmal neben Tosca (bereits vermittelt) und der jungen Schäfer-Mix-Hündin Lumi (7 Monate) für zwei Hunde entschieden, die bisher keine einzige Anfrage hatten, vergessen, übersehen wurden und in den "besten" Jahren sind.

Sie machen alles einfach prima in unseren Pflegestellen - viel weniger kaputt als ein Welpi, sie können auch schon mal kurz alleine bleiben, sind stubenrein, laufen prima an der Leine. Das alles sind Fähigkeiten, nach denen Interessenten oft fragen. JETZT sind sie da, aber eben keine Welpen mehr ... Das kann doch nicht wirklich ihr Handicap sein, oder?

Hansi (6 Jahre, links) Pflegestelle in Gilching bei München  - update: auch Hansi hat seinen Lebensplatz gefunden!

und Carol (5 Jahre) Pflegestelle in Bonn - update: Carol durfte bereits auf ihren Lebensplatz umziehen!

würden DICH sehr gerne kennenlernen und geben die Hoffnung nicht auf, auch IHREN Lebensplatz zu finden!

Mehr Infos, Bilder und ein Video zu Hansi: http://www.streunerhilfe-susi-strolch.de/index.php/2-uncategorised/710-hansi

Mehr Infos, Bilder und Videos zu Carol:  http://www.streunerhilfe-susi-strolch.de/index.php/2-uncategorised/694-carol.

 

27.02.2017: Unsere Februarfahrt zu SOS. Leider - wie immer  - viel zu kurz!

Für unsere Februarfahrt haben sich neben Diana unsere beiden Patenbetreuerinnen Steffi und Peggy auf den Weg zu SOS gemacht. Vollbepackt mit einem Bus voll Sachspenden und etlichen Patenpäckchen sind wir Donnerstagnacht im strömenden Regen in der Toskana angekommen. Leider hat sich dies auch am Freitag fortgesetzt, sodass wir unsere lange To-Do-Liste nur spärlich abarbeiten konnten. Steffi war das zweite Mal mit vor Ort. Peggy war zum ersten Mal dort und hat wohl alle Gefühle durchlebt, die FRAU so haben kann: Dankbarkeit, hier sein zu können, Traurigkeit über Hunde, die in einem schrecklichen Zustand bei SOS ankommen, Bewunderung für die Menschen, die tagtäglich die Tiere versorgen ...

Am Samstag ist glücklicherweise der Himmel aufgerissen. Dann hieß es Patenhunde an noch vier Tierhäusern besuchen, neue Hunde fotografieren und filmen, die Boxen im Bus aufbauen, Transportschilder befestigen, Bus volltanken und Punkt 21:00 Uhr am Haupthaus sein, denn da haben wir unsere vermittelten Fellnasen und die Pflegis entgegengenommen. Puh, alles gerade so geschafft. Eigentlich müssten wir todmüde sein, aber mit unserer kostbaren Fracht im Gepäck fällt die Reise über Nacht leicht, auch wenn der kleine Jack die Box wirklich zieeemlich doooof fand. Sie führte ihn dennoch zu seinen Menschen-Eltern wie auch Latte und Wenka sowie Hansi, Toska, Lumi und Wanika, die auf ihre Pflegeplätze reisen durften. Wie immer durften wir eine tolle Ankunft in Deutschland erleben, mit vielen lieben Menschen - dann blieb für die Müdigkeit einfach keine Zeit!

Auch heute wieder in Deutschland geht uns so viel durch den Kopf, dass uns der Tag wie in einer Parallelwelt vorkommt. Und eigentlich könnten wir gleich wieder losfahren ...

Eure Diana, Steffi und Peggy

                   

 

16.02.2017: Unfassbare Bilder haben uns erreicht ...

Zum Glück können wir drei der Hunde von Russland, die bei SOS Animali aufgenommen wurden, bei unserer Fahrt Ende Februar mit nach Deutschland nehmen. Sima hätte auch einen Platz gehabt, ist aber leider verstorben. 

Die Bilder haben wir gestern erhalten, auch weil SOS angeboten hat, weitere Hunde aufzunehmen. Es ist wirklich DRINGEND Hilfe nötig, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt. Eine ältere Dame kümmert sich mit allem, was sie hat, aber wie Ihr seht, braucht sie dringend Hilfe. Insbesondere werden Öfen und Stroh benötigt, damit die Kälte zu ertragen ist.

Wir bitten um Unterstützung mit einer Spende auf unser Konto, wir leiten den Betrag dann weiter: Streunerhilfe Susi & Strolch; VR Bank Gilching; BIC: GENODEF1GIL; IBAN: DE3170169382 0000 30 80 80, betreff: Spende für Sibirien. Wir stellen Euch gerne eine Spendenquittung aus!

Danke an Maja B.  für 50 Euro Spende

 

10.02.2017: Katzenfutterspenden für unsere nächste Fahrt DRINGEND gesucht!

Bei über 200 Katzen bei SOS Animali könnt Ihr Euch vorstellen, wie schnell Katzenfutter rar wird ... Deswegen möchten wir Euch bitten, uns bei unserer nächsten Spendenfahrt Ende Februar zu unterstützen, damit wir reichlich Futter für die Miezen mitbringen können. Gerne einfach die Bestellung direkt an unsere Vereinsadresse liefern lassen oder eine Spende auf unser Konto - auch per Paypal - wäre super!

 Wir bedanken uns bei:

Antje H. - Tina F. - Micha S. - Siggi T. 

 

2.02.2017: WARUM EIN HUND MIT HANDICAP AUCH EINE CHANCE VERDIENT HAT!

Wir möchten Euch heute über Nicole und ihre Schwester Cecil erzählen. Beide sind Hunde mit Handicap, sie sind blind. Als Welpen wurden sie im Dunklen eingesperrt, offiziell hieß es, dass alle der Welpen gesundheitliche Probleme gehabt hätten und deswegen in dem Keller gewesen. Kein Kommentar!

Oft hören wir von Anfragenden: "Wir würden ja so gerne, aber wir trauen uns nicht, wenn wir etwas falsch machen ..." Oder: "Wir finden es aber toll, wenn andere Leute sich das trauen, einen blinden Hund zu nehmen ..." Oder: "Wir hätten gerne einen Hund mit Handicap, das kriegen wir schon hin. Da wir Großfamilie mit kleinen Kindern sind, ist immer jemand daheim." Für Nicole und Cecil HOFFEN WIR schon länger auf IHRE MENSCHEN, die sich trauen! Denn ein Handicap-Hund kann viel lernen, klug sein, Freude machen und sich oft viel besser zurechtfindet, als oft vermutet wird. Sonst müssten ja alle Menschen ohne Handicap-Hund ein unkompliziertes Leben haben und nie einen Hundetrainer brauchen, oder?

Schaut Euch Nicole und Cecil an, wie sie mit den anderen Hunden im Tierhaus spielen! Würdet Ihr bei dem Video denken, dass sie blind sind?

 

Oft stellen wir uns die Frage, wer das größere Problem mit der Behinderung hat? Der Mensch oder die Fellnase??? Denkt mal drüber nach ...

Euer Susi&Strolch-Team

 

21.01.2017: Heute ist Weltknuddeltag!

Gefühle zu zeigen, ist ein bisschen aus der Mode gekommen. Viele Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Zuneigung zum Gegenüber öffentlich zu bekunden. Hier setzt der Tag des Knuddelns an, er soll uns ins Bewusstsein rufen, dass Zuneigung, Zärtlichkeit, überhaupt Gefühle allgemein wichtig sind für uns alle und ruft uns dazu auf, ein bisschen Wärme in diese kalte Welt zu bringen. UNSERE ITALIENER, DIE ES "GESCHAFFT" HABEN, SIND HIERFÜR WOHL DIE BESTEN BEISPIELE - SIE SAGEN JEDEN TAG EINFACH "DANKE" ZU IHREN MENSCHEN-ELTERN UND LIEBEN ES, GEKNUDDELT ZU WERDEN!

 

 

20.01.2017:  Unsere vergessenen Seelen warten dringend auf ein Zuhause!

Immer und immer wieder stellen wir uns die Frage, warum es Hunde gibt, die einfach nicht von IHREN Menschen entdeckt werden. Bei jeder Fahrt versuchen wir sie "noch besser" ins Licht zu rücken und dennoch kommt keine einzige Anfrage rein. Unsere Portalhelferinnen Sabine, Kathrin und Marina schieben sie in der Liste nach oben, grübeln, wo sie sie noch einstellen könnten, wir überarbeiten die Texte, Ewa stellt neue Bilder auf die Seite ein und entwirft unsere Zaunplakate. Und dann fühlen wir uns so traurig und machtlos, denn diese vergessenen Seelen wünschen sich so sehr ein eigenes Zuhause. Jetzt probieren wir's hier, an oberster Stelle auf unserer Startseite und hoffen weiter ...

 

          Liane, 1 Jahr                      Mauro, 1,5 Jahre                     Tino, 11 Jahre                      Dante, 6 Jahre                        Bubu, 7 Jahre

 

Ihr findet konkrete Infos zu unseren SCHÄTZEN unter "Unsere Tiere / Wer will mich?"

 

12.01.2017: Nachdenkliches - Der alte Mann und sein Hund -

Ein alter Mann und sein Hund starben.
Der alte Mann und sein Hund spazierten danach einen schmutzigen Weg entlang,
auf beiden Seiten des Weges waren Zäune. Sie kamen zu einer Türe im Zaun
und schauten in das Grundstück. Dort gab es schöne Wiesen und Waldstücke,
genauso wie es ein Mensch mit seinem Hund liebt. Jedoch stand auf
einem Schild "Durchgang verboten", daher gingen sie weiter.
Sie kamen an ein schönes Tor, in welchem eine Person in weißer Robe stand.
"Willkommen im Himmel", sagte diese. Der alte Mann war glücklich
und wollte geradewegs mit seinem Hund eintreten. Doch der Türwächter
stoppte ihn. "Hunde sind nicht erlaubt, es tut mir leid, aber der darf
nicht mit Ihnen hereinkommen."
"Was ist denn das für ein Himmel, wo Hunde nicht erlaubt sind?", sagte
der alte Mann. "Wenn er nicht hinein darf, dann bleibe ich mit ihm
draußen. Er war sein ganzes Leben lang mein treuer Begleiter, da
kann ich ihn doch jetzt nicht einfach zurücklassen."
"Sie müssen wissen, was Sie tun - aber ich warne Sie, der Teufel
ist auf diesem Weg und wird versuchen, Sie zu überreden, bei ihm
einzukehren. Er wird Ihnen alles Mögliche versprechen, aber auch
bei ihm sind keine Hunde willkommen. Wenn Sie Ihren Hund jetzt
nicht hier zurücklassen, dann bleiben Sie bis in alle Ewigkeit auf
diesem schmutzigen, steinigen Weg."

Der alte Mann ging weiter mit seinem Hund. Sie kamen an einen herunter-
getrampelten Zaun ohne Tor, lediglich mit einem Loch. Ein alter Mann
stand darinnen. "Entschuldigen Sie, mein Hund und ich sind sehr müde,
macht es Ihnen etwas aus, wenn wir reinkommen und uns etwas in den Schatten
setzen?" "Aber nein, kommen Sie ruhig herein, dort unter dem Baum ist auch
etwas Wasser. Machen Sie es sich ruhig etwas bequem!" "Macht es Ihnen
wirklich nichts aus, wenn ich meinen Hund mit hereinbringe? Ein Mann
dort unten an der Straße sagte mir, dass Hunde hier nirgends erlaubt sind."
"Würden Sie denn hereinkommen, wenn Ihr Hund draußen bleiben müsste?"
"Nein, mein Herr, darum bin ich auch nicht in den Himmel gekommen, nachdem
dort Hunde nicht willkommen sind, da bleiben wir lieber bis in alle Ewigkeit
auf dem Weg. Mit etwas Wasser und Schatten wären wir schon zufrieden.
Ich komme auf keinen Fall herein, falls mein Liebling draußen bleiben muss."
Der Mann lächelte und sagte: "Willkommen im Himmel."
"Sind Sie sich sicher, dass hier der Himmel ist und dass Hunde erlaubt
sind? Wie kommt dann der da unten zu der Aussage, dass Hunde
nicht erlaubt sind?"
"Das da unten war der Teufel, der alle Leute zu sich holt, die ein
komfortables Leben haben möchten und dafür bereit sind, den
Begleiter ihres Lebens aufzugeben. Diese finden zwar bald heraus,
dass dies ein Fehler war, aber dann ist es zu spät.
Die Hunde kommen hierher, die schlechten Menschen aber bleiben
dort. Gott würde nie erlauben, dass Hunde aus dem Himmel verbannt
werden. Und überhaupt, er erschuf sie, um Menschen im Leben zu
begleiten, warum sollte er daher beide im Tod trennen?"